Verleihung des Spielepreises 2018: Wie immer fand am Tag vor der offiziellen Eröffnung in Essen die feierliche Gala zur Verleihung des Deutschen Spielepreises statt – inklusive innoSPIEL und Kinderspielpreis.
Erstmals wurde die Abstimmung in diesem Jahr früher beendet. Hintergrund war ein Online-Aufruf, für ein bestimmtes Spiel abzustimmen – verbunden mit dem Versprechen, dafür Promokarten zu erhalten. Diese Einmischung wurde vom Verlag ausdrücklich abgelehnt. Deshalb wurden die Stimmen zwischen dem 23. und 27. Juli nicht mehr gewertet, sondern nur die Stimmen gezählt, die vor dem Aufruf eingegangen waren.
Der innoSPIEL ging 2018 an „Cool Runnings“ bei Ravensburger. Der Kinderspielpreis wurde an „Memoarrr“ vergeben, ein Memory-Spiel der etwas anderen Art. Außerdem gab es einen Ehrenpreis für Uwe Mölter, Spieleredakteur bei Amigo, der zum Jahresende in den Ruhestand geht. Überreicht wurde die Ehrenurkunde von Wolfgang Kramer, der seinen langjährigen Freund damit auf der Bühne überraschte.
Wie gewohnt folgten anschließend die Plätze 10 bis 4, bevor es um die Treppchenplätze ging. Platz 3 belegte „Rajas of the Ganges“ von Inka und Markus Brand bei Huch!, Platz 2 ging an „Gaia Project“ bei Feuerland Spiele. Sieger des Jahres wurde „Azul“ von Michael Kiesling – ein Ergebnis, das viele bereits seit dem Erscheinen des Spiels erwartet hatten. Zum Abschluss gab es wie immer das obligatorische Gruppenfoto.