• Historische Spiele: Was ist eigentlich… Chaturanga?
  • Brettspiel-Grafik: Wie wichtig ist das Design beim Kauf?
  • Historische Spiele: Was ist eigentlich... Senet?
  • Das Brettspielzimmer: Ideen für Spieltisch, Licht und Regale
  • Drei Spiele, drei Welten: Die Top 3 in 2025 von Mr. Meeple
  • Brettspielmesse SPIEL 2025: Von Pinguinen und Zaubertränken
  • Flügelrad: Drehmoment am Spieltisch
  • Sleepy Cats: Das wirklich schnelle Katzenspiel
  • Historische Spiele: Was ist eigentlich… Chaturanga?

    Bevor Schach zur Königsdisziplin der Brettspiele wurde, gab es Chaturanga. Das alte indische Strategiespiel gilt als direkter Vorläufer des modernen Schachs – und erzählt von Heeren, Elefanten, Streitwagen und Königen. Doch Chaturanga ist mehr als nur das Ur-Schach: Es ist ein Spiegel militärischen Denkens, gesellschaftlicher Ordnung und spielerischer Raffinesse einer längst vergangenen Zeit.

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  • Brettspiel-Grafik: Wie wichtig ist das Design beim Kauf?

    Die Brettspiel-Grafik, auch Artwork, ist längst mehr als nur ein Rahmen für Regeln und Spielmechanik. Sie ist ein wirksamer Faktor beim Kaufprozess – gerade in einem Markt, in dem jedes Jahr tausende Neuheiten um Aufmerksamkeit buhlen. Oft entscheidet nicht zuerst die Spielidee, sondern der visuelle Eindruck, ob ein Titel überhaupt eine Chance bekommt: im Spielwarengeschäft, im Online-Shop oder beim schnellen Scrollen durch Social Media.

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  • Historische Spiele: Was ist eigentlich... Senet?

    Senet ist nicht einfach nur ein altes Brettspiel aus Ägypten. Es erlaubt einen Blick in eine Welt, in der Spielen, Glaube und Alltag eng miteinander verwoben waren. Vor Tausenden von Jahren schoben Menschen ihre Spielsteine über ein Brett mit 30 Feldern – mal als Zeitvertreib, mal als symbolische Reise durch Gefahr, Glück und Jenseitsvorstellungen. Doch was genau ist Senet, wie hat man es gespielt und warum gilt es als eines der spannendsten historischen Brettspiele überhaupt?

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  • Das Brettspielzimmer: Ideen für Spieltisch, Licht und Regale

    Ein Brettspielzimmer ist für viele Fans der kleine Luxus, von dem man lange träumt – und der plötzlich real wird, wenn plötzlich ein Raum frei ist. Ein ehemaliges Gästezimmer, der ausgebaute Keller, ein früheres Kinderzimmer oder einfach ein Zimmer, das bisher eher als Abstellfläche mit Tür diente. Wer das Glück hat, ein Brettspielzimmer einrichten zu können, gewinnt nicht nur Platz, sondern vor allem einen festen Ort für gemeinsame Zeit. Für Ungeduldige: Am Textende gibt es eine kurze Check-Liste mit Einrichtungstipps. 

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  • Drei Spiele, drei Welten: Die Top 3 in 2025 von Mr. Meeple

    Liebe Leserinnen und Leser,

    die Füße sind wieder halbwegs erholt, und der Duft von frisch ausgepacktem Spielmaterial hängt noch in der Luft – Zeit also für meine ganz persönliche Rückschau auf die Spiel 2025 in Essen. In diesem Jahr war es für mich leider nur ein Tag voller Menschen, Meeples und Momente, in denen man wieder spürt, warum dieses Hobby so besonders ist.

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  • Brettspielmesse SPIEL 2025: Von Pinguinen und Zaubertränken

    Es ist und bleibt jedes Jahr aufs Neue ein schönes Gefühl, wenn sich die Türen zu den Hallen öffnen und tausende Menschen zu den Spieltischen strömen. Auch wir waren wieder auf Entdeckungsreise auf der Brettspielmesse und haben viel Ausprobieren können.

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  • Flügelrad: Drehmoment am Spieltisch

    Flügelrad von Gerhards Spiel und Design ist ein strategisches Zweipersonenspiel, das mit einem besonderen Drehmechanismus und hochwertiger Materialqualität punktet. Es richtet sich an Spieler ab 8 Jahren und bietet mit seiner überschaubaren Spieldauer schnellen taktischen Spielspaß.

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  • Sleepy Cats: Das wirklich schnelle Katzenspiel

    Sleepy Cats: Ein charmantes Katzen-Legespiel, das mit schnellen Runden und niedlicher Optik aufwartet. Mit wenigen Regeln und viel Tempo lockt es Familien und Vielspieler gleichermaßen an den Tisch. Doch hält Sleepy Cats wirklich, was es verspricht?

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Spielemesse 2012: Das größte Spielbrett der Welt

Die Legenden von Andor sind eine der Neuheiten 2012Während der Spielemesse 2012 Spiel '12 verwandeln sich die Essener Messehallen in ein Mekka für große und kleine Spielefans. Trotz der Konkurrenz durch Computer- und Konsolenspiele wächst der Markt für Gesellschaftsspiele Jahr für Jahr. Damit das so bleibt, werden jeden Herbst zahlreiche Neuheiten auf den Internationalen Spieltagen in Essen vorgestellt.

Die Spiel findet in diesem Jahr zum 30. Mal statt. Mit den Anfängen hat die größte Messe für Gesellschaftsspiele heute nichts mehr gemein. Denn ihre Premiere erlebten die Spieltage nicht in den Messehallen, sondern in den Räumen der Essener Volkshochschule.

1982 stellten zwölf Aussteller ihre Neuheiten vor. Angemeldet waren 700 Spieler. Eine kleine Radiomeldung sorgte dafür, dass es 5000 wurden – und dass die VHS aus allen Nähten platzte. Zur zweiten Auflage kamen schon 15000 Besucher. Heute sind es jedes Jahr mehr als 150.000 Spieler aus aller Welt, die sich in Essen um die Neuheiten auf dem Brettspielmarkt reißen. Und noch immer gelingt es dem ausführenden Friedhelm Merz Verlag, die Vorjahreszahlen zu toppen. So sind zur 30. Auflage der Messe 827 Aussteller aus 37 Nationen vor Ort. 2011 waren es 810 Aussteller aus 34 Nationen. Damit bricht die Spielemesse 2012 alle bisherigen Rekorde.

 

Apps machen das Tablet zum Spielbrett

Apptivity verbindet App und BrettspielAlle Neuheiten im Überblick vorzustellen ist ein hoffnungsloses Unterfangen. Doch es zeichnen sich auf der Spielemesse 2012 deutliche Trends ab. Einer davon verbindet das klassische Brettspiel mit der modernen Technik. Bei den iPawn-Spielen des Jumbo-Verlags wird das iPad zum Spielbrett. Auf dem wird dann mit echten Spielfiguren gezogen, gewürfelt wird hingegen per Fingertipp auf dem Tablet. Derzeit sind Klassiker wie das Gänsespiel oder Stratego als iPawn-Version erhältlich. Aber auch eine Partie Pool Billard oder Air Hockey am iPad ist möglich.

Preislich liegen die Spiele bei 9,99 Euro, sind also auch als Mitbringsel geeignet. Diesem Trend folgt auch Hasbro. Der Klassiker Monopoly gibt es jetzt als „Monopoly Zapped“ (39,95 Euro). Zwar gibt es noch ein Spielbrett, Bargeld suchen die Spieler aber vergeblich. Stattdessen gibt es Bankkarten. Das Guthaben wird via Auflegen der Karte auf ein iPad automatisch angepasst. Außerdem ermöglicht das Einbinden des iPad 20 verschiedene Minispiele, die eine Partie Monopoly noch abwechslungsreicher gestalten. In eine andere Richtung geht „Apptivity“ von Mattel – zwar gibt es auch hierbei Spielfiguren oder Autos, die auf dem iPad gesteuert werden, doch sind die Spiele bis auf die Variante „Fruit Ninja“ für zwei Spieler, nur allein spielbar.

 

Spielemesse 2012: Zusammen spielen statt gegeneinander

Ein weiterer Trend unter den Neuheiten sind kooperative Spiele. Das heißt, die Spieler müssen kooperieren, um gemeinsam zu gewinnen. Richtig atmosphärisch wird es bei „Escape – Fluch des Tempels“ (Queen Games, 39,99 Euro). Dafür sorgt die enthaltene CD mit dem zu Spiel passenden Soundtrack. In dieselbe Kategorie fällt auch „Die Legenden von Andor“ (Kosmos, 39,99 Euro). Die Spieler schlüpfen in die Rollen von Zwerg, Bogenschützin, Zauberin und Krieger und müssen ihre unterschiedlichen Fähigkeiten gemeinsam zu nutzen. Wer in diese und weitere Spielwelten eintauchen möchte, hat dazu noch bis Sonntag Gelegenheit.

 

Hochwertige Spiele für Familien mit Kindern

Bei Riff Raff von Zoch ist ein ruhiges Händchen gefragtEin ruhiges Händchen braucht man bei „Riff Raff“ (Zoch Verlag, 49,99 Euro). Es gilt, ein schwankendes Schiff auf hoher See zu beladen. Dabei ist nicht nur Geschick, sondern auch Taktik gefragt. Denn die Spieler müssen vorher per Karte festlegen, welche Ebene des Schiffs sie beladen möchten. „Riff Raff“ besticht nicht nur durch die technische Raffinesse des schwankenden Schiffs, sondern vor allem durch die besonders schöne und hochwertige Spielausstattung aus Holz. Dieses Material dominiert auch in den vier neuen Spielen des Noris-Verlags. „Beeren klau’n“, „Blumen finden“, „Pingi & Pongo“ (alle 19,99 Euro) sowie „Drehwürmchen“ (12,99 Euro) sprechen Familien mit kleineren Kindern an. Die Spiele sind kindgerecht gestaltet und haben große, gut greifbare Figuren.

Magisch wird es bei Haba: „Die Nacht der magischen Schatten“ ist ein zauberhaftes Schattenspiel, bei dem es darum geht, Figuren anhand der Schattenumrisse zu erkennen und sich darüber hinaus noch zu merken, welche Figur im Schattenkarussell fehlt. Das Thema Magie hat auch Ravensburger für sein erstes tiptoi-Familienspiel gewählt. Beim „Wettstreit im Hexenwald“ müssen die Spieler einer kleinen Hexe dabei helfen, den besten Zaubertrank zu brauen. Der tiptoi-Stift bietet dabei verschiedene Handlungsmöglichkeiten an und untermalt das Spielgeschehen mit der passenden Geräuschkulisse.

Darüber hinaus warten auf der Spielemesse 2012 viele neue Karten- und Würfelspiele, Rollenspiele, Logikspiele für Solospieler sowie klassische Familienspiele.


Öffnungszeiten: Die Spielemesse 2012 läuft noch bis Sonntag. Die Messehallen sind heute, morgen und Samstag von 10 Uhr bis 19 Uhr geöffnet, am Sonntag, 21. Oktober, von 10 Uhr bis 18 Uhr.

Preise: Erwachsene zahlen 11,50 Euro Eintritt, Kinder bis zwölf Jahre 6,50 Euro. Schüler, Studenten, Rentner, Arbeitslose, Schwerbehinderte, Wehr- und Zivildienstleistende mit gültigem Ausweis zahlen 8,50 Euro. Für Familien gibt es eine Tageskarte zum Preis von 26 Euro. Sie gilt für vier Personen (maximal zwei Erwachsene und zwei Kinder). Die Kinder dürfen nicht älter als zwölf Jahre sein.

www.merz-verlag.com

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© Fotos: Redaktion Spieledorf

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