Verleihung des Spielepreises 2019: Anders als in den Jahren zuvor fand die Preisverleihung diesmal nicht am Mittwoch statt. Durch die erstmals veranstaltete SPIEL Preview Night wurde die Gala auf den Donnerstag verlegt – und verlangte nach einem ganzen Messetag durchaus etwas Durchhaltevermögen. Nach einem Dank an das Team ging es dann an die Auszeichnungen des Abends.
Der innoSPIEL ging 2019 an „Ab durch die Mauer“ von Zoch. Anschließend wurden die Plätze 10 bis 4 nacheinander auf die Bühne gebeten, um ihre gerahmten Urkunden entgegenzunehmen. Für Überraschung sorgte dabei, dass das viel gelobte „Gloomhaven“ nur auf Platz 10 landete.
Auf dem Treppchen setzte sich schließlich der Sieger des Jahres durch: „Flügelschlag“, mit seinen eindrucksvollen Vogelmotiven, gewann den Deutschen Spielepreis 2019. Platz 2 ging an „Die Tavernen im Tiefen Thal“ von Wolfgang Warsch, den Nachfolger der „Quacksalber von Quedlinburg“. Platz 3 belegte „Teotihuacan – Die Stadt der Götter“ aus dem Schwerkraft Verlag.
Der Kinderspielpreis ging an „Concept Kids: Tiere“ von Gaëtan Beaujannot und Alain Rivollet, erschienen bei Repos Production im Vertrieb von Asmodee. Für Alain Rivollet, der im August überraschend verstorben war, kam sein Bruder nach Essen, um die Auszeichnung gemeinsam mit dem Team entgegenzunehmen. Zum Abschluss standen alle Geehrten unter dem Applaus der Gäste für das obligatorische Gruppenfoto bereit.