Verleihung des Spielepreises 2016: Wie immer am Vorabend vor dem großen Messestart wurde der Deutsche Spielepreis im feierlichen Rahmen im Kongresszentrum der Messe Essen verliehen. Zu Beginn war der Abend auch von einem stillen Moment geprägt: Es wurde an die Verstorbenen der Branche erinnert.
Dann folgte der erste Preis des Abends, die Essener Feder – eine rund zehn Kilo schwere Wandertrophäe der Stadt Essen. 2016 ging sie an „Stone Age Junior“ von Marco Teubner. Die Auszeichnung wurde in diesem Jahr vom Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen überreicht, der diese ehrenvolle Aufgabe von seinem Vorgänger Rudolf Jelinek übernommen hat.
Im Anschluss kamen – Schlag auf Schlag – die Plätze 10 bis 4 mit Urkunden auf die Bühne, bevor es um die drei Treppchenplätze ging. Platz 3 belegte „T.I.M.E. Stories“ (Space Cowboys), in Deutschland vertrieben von Asmodee. Platz 2 ging an „Codenames“ (Czech Games Edition), in Deutschland vermarktet vom Heidelberger Spieleverlag – das Spiel war im Juli bereits als Spiel des Jahres ausgezeichnet worden. Sieger des Abends wurde schließlich erwartungsgemäß „Mombasa“ von Alexander Pfister.
Auch der Kinderspielpreis wurde verliehen: 2016 gewann „Leo muss zum Friseur“ von Leo Colovini. Der Autor sorgte dabei für einen besonderen Auftritt und kam mit einer Löwenperücke auf die Bühne – eine durchaus schweißtreibende Angelegenheit unter den Scheinwerfern. Außerdem wurde ein Sonderpreis an Knut Michael Wolf vergeben, der für seine langjährigen Verdienste in der Spielebranche ausgezeichnet wurde.